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Die erste Website, die sozusagen online ging, wurde am 13. November 1990 von dem am CERN beschäftigten Wissenschaftler Tim Berners-Lee geschaffen und veröffentlicht. Am 30. April 1993 kündigte das CERN an, dass das World Wide Web für jedermann frei zugänglich sein werde.

Eine Website besteht im einfachsten Fall zumindest aus einer HTML-Datei, die in einem Verzeichnis im Pfad einer Domain liegt. Im Allgemeinen ist sie heute aber aus zahlreichen HTML-Dateien aufgebaut, die auch in einer verschachtelten Verzeichnisstruktur untergebracht werden können. Außerdem ist zu beachten, dass eine HTML-Datei selbst meist aus einer Datei mit der Endung .html oder auch .htm und einem gleichnamigen Verzeichnis besteht, in dem die nicht HTML-konformen Elemente (Bilder, Medien usw.) untergebracht sind; dazu gehören Dateien über die CSS-Klassentypisierungen und diverse Skriptdateien (JavaScript).

So stellt es sich zumindest dar, wenn die angezeigte Seite vom Browser auf der Festplatte des Besuchers abgespeichert wird; intern kann sie synthetisch vollständig durch Skriptsprachen und Datenbankinhalte erzeugt sein, so dass die Existenz einer echten Datei lediglich vorgetäuscht wird (teilweise deshalb, weil man sich davon bessere Positionen bei Suchmaschinen verspricht). CSS und JavaScript-Dateien werden typischerweise für eine Website zentral vorgegeben und bei Massenhostern sogar vom Provider für den ganzen Webspace vorgegeben.

Eine Homepage ist die Seite eines Web-Auftrittes, die als zentraler Dreh- und Angelpunkt angelegt ist. Die Startseite (auch Eintritt-, Index-Seite) ist die erste aufgerufene Seite einer Website. In den meisten Fällen ist die Homepage auch die Startseite einer Website. In besonderen Fällen ist ihr jedoch eine Intro-Seite vorgeschaltet. Dies in der Regel deshalb, weil anschließend eine Frame-Lösung gezeigt wird, deren Erfassung durch Suchmaschinen oft nicht optimal ist. Das Intro soll dann über die für den Besucher unsichtbaren, für Suchmaschinen bestimmten Inhalte und Stichworte die nötigen Informationen liefern, sofern die Folgeseiten für diese unsichtbar bleiben. Daher erscheint das Intro oft extrem spartanisch und sagt für den Besucher nichts aus; es wird oft als lästig und als Hindernis empfunden. Vielfach wird versucht dem mit Flash-Animationen zu begegnen, die jedoch von vielen Besuchern ebenfalls als Zumutung und Zeitverschwendung betrachtet werden. Als Reaktion darauf wird meist ein Link zum Überspringen angeboten.

Websites werden vorwiegend in der plattformunabhängigen Auszeichnungssprache HTML oder XHTML geschrieben, um zu gewährleisten, dass sie von möglichst allen Browsern dargestellt werden können. Heute werden Websites mit CSS gestaltet, denn diese ermöglichen eine einfache Gestaltung von Inhalten, die mit HTML oder XHTML strukturiert wurden. Bei aufwendigeren Websites erfolgt das Erzeugen des HTML-Quelltextes meist unter Verwendung serverseitiger Skript- (PHP, Perl, Python, Ruby, VBScript) oder Programmiersprachen (Java), die unter anderem auch die Verwendung von Datenbanksystemen (MySQL, PostgreSQL, Oracle) erlauben. Oft kommen auch clientseitige Skriptsprachen wie JavaScript zum Einsatz, die normalerweise mehr für die Benutzerinteraktion als für die vollständige Erstellung einer Website verwendet werden. Serverseitige Skripte oder Programme erzeugen als Ausgabe vorzugsweise HTML-Text, der dann vom Browser des Benutzers gerendert wird. Die Website wird auf einem Webserver abgelegt, der häufig in einem Rechenzentrum von einem so genannten Webhoster betrieben und an den Inhaber der Website vermietet wird.

Die Entwicklung von Websites wird als Webdesign oder Webauthoring bezeichnet.